Die Minijobgrenze wird angehoben

Das sorgt für Kritik

Mit dem Anstieg des Mindestlohns soll auch gleichzeitig die Verdienstgrenze für Minijobber am 1. Oktober von 450 Euro auf 520 Euro angehoben werden. Doch das sorgt vor alle bei den Gewerkschaften für Kritik.

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Laut der Freien Presse sprach beispielsweise Anja Piel, Vorstandsmitglied des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), von einem Riesenfehler. Die Pandemie habe gezeigt, dass geringfügige Beschäftigte im Ernstfall sozialen Schutz vor Arbeitslosigkeit und Anspruch auf Krankengeld benötigen. Auch für die eigene Rente brächten Minijobs nichts. Der DGB fordere daher, dass hier der volle Sozialversicherungsbeitrag durch den Arbeitgeber übernommen wird. Vorsitzender der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), Guido Zeitler, bemängele, mit der Erhöhung der Verdienstgrenze für Minijobs von 450 auf 520 Euro bestehe die Gefahr, dass Minijobs immer mehr reguläre Arbeitsplätze verdrängen. Zudem seien Minijobs insbesondere für Frauen seit Jahren eine Teilzeitfalle. Armut sei für sie im Alter vorprogrammiert. Beschäftigungspolitisch sei es falsch, dass die Ampel die Minijobs nicht vom ersten Euro an sozialversicherungspflichtig machen wolle.

Anders sieht das jedoch Christian Lindner. Am 29.01.22 sprach er bei Twitter davon, dass dies eine gute Nachricht für alle sei, die in einem Minijob arbeiteten. Dies sei für viele fleißige Menschen wie Studierende oder Rentnerinnen und Rentner die Chance auf etwas mehr Netto.

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Quelle: freiepresse.de, twitter.com

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