Wie Sie Ihren Job zu schätzen wissen lernen

So können Sie Ihre innere Kündigung wieder zurückziehen

Laut einer Umfrage der Unternehmensberatung McKinsey denken 28 Prozent der Deutschen darüber nach, ihren Job zu kündigen. Die Gründe dafür sind unter anderem Unzufriedenheit mit dem Gehalt, den Vorgesetzten oder den Aufstiegsmöglichkeiten. Das Online-Magazin WirtschaftsWoche hat sich diesem Thema angenommen und einige Tipps parat, wie man seinen Job wieder lieben lernen kann.

Mann ist in sich gegangen und ist nun wieder glücklich in seinem Job.
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Ursachenforschung bei Unzufriedenheit im Job

Wer mit seiner Tätigkeit nicht mehr zufrieden ist, sollte grundsätzlich erst einmal daran arbeiten, den Ursachen dafür auf den Grund zu gehen – schließlich wachsen besser bezahlte oder interessantere Jobs nicht auf den Bäumen. So kann man sich vertrauensvoll an den Vorgesetzten wenden, um Wünsche wie Aufstiegsoptionen, Gehaltsanpassungen, Einbeziehung gesundheitlicher Bedürfnisse, flexiblere Urlaubsplanung oder mehr Verantwortung im Job zu besprechen.

Positives Denken am Arbeitsplatz

Ist man trotz aller Versuche trotzdem nicht mehr glücklich auf der Arbeit, gilt es, die innere Haltung zu überdenken. Anstatt sich zu ärgern, traurig, frustriert und beleidigt zu sein, kann man auch versuchen, das Positive der aktuellen Tätigkeit hervorzuheben.

Dabei geht es nicht darum, katastrophale und inakzeptable Zustände zu beschönigen. Wenn es nicht mehr anders geht, sollte der Jobwechsel in Angriff genommen werden. Wenn es aber möglich ist, die gegebenen Zustände wieder positiv zu sehen, lässt sich die innere Kündigung auch rückgängig machen. Dieser Prozess wird nachfolgend an drei Beispielen veranschaulicht.

1. Nervige Vorgesetzte

Wenn ein Chef in Meetings permanent ruppig rüberkommt, kann das auf zweierlei Arten interpretiert werden. Manche Mitarbeiter fühlen sich aufgrund der vermeintlichen Arroganz des Vorgesetzten gekränkt. Andere beziehen das Verhalten nicht auf sich selbst, sondern sehen darin eine Überforderung ihres Chefs. Die Situation aus dem Blickwinkel des Vorgesetzten einzunehmen, kann dazu führen, die Dinge mit Abstand zu sehen und den eigenen Job trotz schwieriger Momente dennoch zu mögen.

2. Die Sache mit dem Pendeln

Lange Pendelfahrten können eine nervige Angelegenheit sein. Doch auch hier geht es darum, wie man dem Problem gegenübertritt. Während manche Pendler aggressiv fahren, drängeln und hupen, also stets auf Konfrontation mit anderen Verkehrsteilnehmern aus sind, gehen andere die Fahrt zum Arbeitsplatz gelassen an. Dieser Typ Fahrer trinkt entspannt seinen Kaffee oder lauscht einem Hörbuch und kann so gut gelaunt und produktiv den Arbeitstag beginnen.

3. Aufstiegschancen reflektieren

Wer trotz Nachfragen beim Chef keine Aufstiegschancen hat und dennoch im Job verweilt, muss nicht verzagen. Anstatt sich darüber zu beklagen, hilft es, sich zu fragen, ob es bei einem Aufstieg in der Firma wirklich zur Verbesserung gekommen wäre. Denn es könnte ja sein, dass trotz mehr Gehalt die Aufgaben weniger erfüllend geworden wären.

Nicht jeder etwa, der den Kundenkontakt liebt, hat an Verwaltungsaufwand den gleichen Spaß. Die Karriereleiter nur aus finanziellen Gründen oder Prestigedenken zu erklimmen, muss also nicht zu mehr Wohlbefinden am Arbeitsplatz führen

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Quelle: wiwo.de

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