Lügen im Bewerbungsprozess? Keine gute Idee!

Falsche Angaben bei der Bewerbung können fatale Folgen haben

Mal eben den Lebenslauf mit einer Lüge optimieren, ist schnell gemacht. Das aber sollten Bewerber tunlichst unterlassen. Und zwar nicht nur, weil man den Aufgaben im Falle einer Anstellung gar nicht gewachsen wäre. Vielmehr können unwahre Aussagen im Rahmen des Bewerbungsprozesses sogar strafrechtliche Konsequenzen haben.

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Warum eine Bewerbungslüge so verführerisch ist

Sie haben Ihren Traumjob gefunden, sind aber zumindest auf dem Papier nicht kompetent genug? Wer nicht die erwünschten Qualifikationen für die ersehnte Stelle hat, gerät möglicherweise in Versuchung, seinen Lebenslauf mit Unwahrheiten zu optimieren. Eine Fremdsprache, die man gar nicht spricht oder eine Position im alten Job, die gar nicht existiert hat, sind mit ein paar kleinen Änderungen schnell hinzugefügt.

Fristlose Kündigung & Schadensersatz für den Arbeitgeber

Wird ein Personaler oder Vorgesetzter auf diese Lügen aufmerksam – und waren diese maßgeblich relevant für die Einstellung des Bewerbers – kann die Firma den Vertrag im Nachhinein anfechten. Dann steht nicht nur eine fristlose Kündigung im Raum, sondern auch eine Schadensersatzzahlung – zum Beispiel in Form einer Rückzahlung des Gehalts – an das getäuschte Unternehmen.

Dokumentenfälschung ist kein Kavaliersdelikt

Wer in seinem Lebenslauf nachweisbar lügt, kommt zudem schneller als gedacht in den Bereich der Urkundenfälschung. Gemäß § 267 des Strafgesetzbuches (StGB) kann diese je nach Schwere des Vergehens zu einer Geld- oder sogar Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren führen.

Ehrlich währt am längsten

Anstatt sich mit einem auf Lügen basierendem Lebenslauf angreifbar zu machen, sollte man vielmehr vermeintlich negative Aspekte positiv umformulieren. So empfiehlt das Finanzportal finanzen.net zum Beispiel eine eher kurzzeitige Berufserfahrung mit der Aussage zu kompensieren, man sei dadurch motiviert, sich für den neuen Job besonders intensiv in die Themenbereiche einzuarbeiten. Auch wird der potenziell neue Arbeitgeber gerne hören, dass man hochmotiviert ist, die vielleicht noch nicht perfekten eigenen Fähigkeiten in Hinblick auf die anstehenden Aufgaben auszubauen.

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Quelle: finanzen.net

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