Chefarzt wegen gefälschtem Corona-Impfpass gekündigt

Arbeitsgericht bestätigt fristlose Kündigung nach Impfpass-Fälschung

Mit der Fälschung eines Impfpasses ist nicht zu spaßen. Insbesondere, wenn der Betroffene ein Mediziner ist. Wie der Bayerische Rundfunk berichtet, hat das Arbeitsgericht Weiden in einem solchen Fall die Kündigung eines Chefarztes für rechtens befunden. Der Arzt, der seine Verfehlung eingeräumt hatte, wurde laut Urteil von seinem Arbeitgeber zu Recht bereits im Januar dieses Jahres vom Dienst suspendiert.

Chefarzt fälscht Impfpass und wird fristlos gekündigt.

Ein Chefarzt auf Abwegen

Der 58-jährige Chefarzt am Klinikum Weiden soll sich sowohl ohne Beisein Dritter auf Corona getestet als auch einen gefälschten Impfpass angefertigt haben. Laut Aussage der Richterin habe der damit die Sicherheit von Kollegen und Personal maßgeblich gefährdet.

Die Eignung für die Position eines Chefarztes sei unter diesen Umständen äußerst fragwürdig. Vor allem aber habe der Arzt einen schwerwiegenden Verstoß gegen die arbeitsrechtlichen Pflichten seines Berufsstandes begangen und sei so nicht mehr für seinen Arbeitgeber tragbar.

Weitere Schuldige im Visier der Kripo

Nach Informationen von OberpfalzECHO wären die Beweise für die Verfehlungen bei einer Durchsuchung der Räume des Klinikums sowie der Privatwohnung des Mannes gesichert worden. Außerdem sieht sich der Chefarzt nun einem Strafverfahren gegenüber, das sich unter anderem mit dem Verdacht der Urkundenfälschung befasst.

Darüber hinaus laufen Ermittlungen in Bezug auf die Fälschung von Impf-Zertifikaten gegen eine mit dem Chefarzt liierte Krankenschwester und fünf weitere Personen, die sich am Klinikum Weiden schuldig gemacht haben sollen.

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Quellen: br.de , oberpfalzecho.de

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